Prot. n. 467/05/L
Let us remember with fondness this Protocol Number:
Prot. n. 467/05/L
Here is something very important in the letter His Eminence Francis Card. Arinze wrote to the bishops (conferences) through the whole world. My emphasis.
Rome, 17 October 2006
Your Eminence / Your Excellency,
In July 2005 this Congregation for the Divine Worship and the Discipline of the Sacraments, by agreement with the Congregation for the Doctrine of the Faith, wrote to all Presidents of Conferences of Bishops to ask their considered opinion regarding the translation into the various vernaculars of the expression pro multis in the formula for the consecration of the Precious Blood during the celebration of Holy Mass (ref. Prot. n. 467/05/L of 9 July 2005).
The replies received from the Bishops’ Conferences were studied by the two Congregations and a report was made to the Holy Father. At his direction, this Congregation now writes to Your Eminence / Your Excellency in the following terms:...
This is not the decision of either the CDWDS or the CDF. This was the Pope’s decision. As I have written elsewhere, the translations of sacramental forms are reserved to the Pope alone.
We find this in the Holy See’s official instrument of promulgation, Acta Apostolicae Sedis for 28 February 1974 (AAS 66 (1974) 98-99). Here we find a circular letter dated 25 October 1973 over the signature of then Secretary of State Jean Card. Villot, countersigned by Archbp. Annibale Bugnini (my translation from the Latin): “The Supreme Pontiff reserves to himself the power of approving directly all translations into vernacular languages of the formulas of sacraments.”
There is no appeal against this decision.






























“The Supreme Pontiff reserves to himself the power of approving directly all translations into vernacular languages of the formulas of sacraments.â€Â
Does this mean that previous Popes were negligent in this in allowing the translations we have today or just not as well educated as they should have been?
Comment by Catholic Lady — 19 November 2006 @ 5:14 pmThe fact that this came from Papa warms my heart and also reminds me of an expression we have in the Navy. As can be expected, the Captain is not always on the bridge of the ship but when he does enter his presence is announced with “Captain is on the bridge”. It’s good to see the Pope up on the bridge of the Barque of St Peter. Set the course Papa and I will sail it.
-Stu
Comment by Jeffrey Stuart — 19 November 2006 @ 8:00 pmShould read…
It’s good to see the Pope up on the bridge of the Barque of St Peter.
An unfortunate error on my part. Perhaps Father will come to my rescue.
Cheers,
Comment by Jeffrey Stuart — 19 November 2006 @ 8:07 pmStu
[...] Anbei möchte ich den Brief von Francis Kardinal Arinzean die Bischofskonferenzen im englischsprachigen Raum in einer eigenen (=fehlerhaften) Übersetzung veröffentlichen. Das englische Original kann man bei diogenes oder Domenico Bettinelli, jr. nachlesen:"An Seine Eminenzen, Exzellenzen, Präsidenten der nationalen Bischofskonferenzen CONGREGATIO DE CULTU DIVINO ET DISCIPLINA SACRAMENTORUM Prot. n. 467/05/LRom, 17. Oktober 2006Ihre Eminenzen, Ihre Exzellenzen,Im Juli 2005 schrieb diese Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, in Absprache mit der Kongregation für die Glaubenslehre, an alle Präsidenten der Bischofskonferenzen um die gereifte Meinung über die Übersetzung des Ausdruckes pro multis in den Konsekrationsworten zum Heiligen Blut während der Heiligen Messe in die verschiedenen Sprachen zu erfahren (vgl. Prot. n. 467/05/L vom 9. Juli 2005).Die erhaltenen Antwortschreiben von den einzelnen Bischofskonferenzen wurden von den zwei Kongregationen studiert und es wurde ein Bericht an den Heiligen Vater erstellt. Auf seine Anweisung hin, diese Kongregation schreibt nun an Ihre Eminenzen, Ihre Exzellenzen mit den folgenden Worten:Ein Text, der sich auf die Worte pro multis bezieht, von der Kirche beständig weitergegeben, konstituiert die Formel, die schon seit den frühesten Jahrhunderten im Römischen Ritus in Latein im Gebrauch ist. In den vergangenen 30 Jahren ungefähr haben einige approbierte Texte in den verschiedenen Sprachen die interpretierende Übersetzung "für alle", "for all", "per tutti" oder ähnliche verwendet.Es besteht kein Zweifel über die Frage der Gültigkeit der zelebrierten Messe mit der Verwendung der ordnungsgemäss approbierten Formel, die die Worte- oder ähnliche – "für alle" verwendet, wie die Kongregation für die Glaubenslehre bereits erläutert hat (vgl. Sacra Congregatio pro Doctrina Fidei, Declaratio de sensu tribuendo adprobationi versionum formularum sacramentalium, 25 Ianuarii 1974, AAS 66 [1974], 661). Im Gegenteil, die Formel "für alle" würde zweifelsohne einer korrekten Interpretation der Absicht unseres Herrn im Text entsprechen. Es ist ein Glaubensdogma, dass Jesus Christus für alle Männer und Frauen am Kreuz gestorben ist (vgl. Joh 11,52; 2. Kor 5,14-15; Tit 2,11; 1. Joh 2,2).Es gibt, wie auch immer, viele Argumente für die präzisere Übersetzung der traditionellen Formel pro multis:a. Die synoptischen Evangelien (Mt 26,28; Mk 14,24) betonen spezifisch "viele" (vom griechischen Wort polloin), für die der Herr das Opfer dargebracht hat und diese Worte wurden von einigen Bibelschulen betont in Verbindung mit den Worten des Propheten Jesaja (53,11-12). Es wäre durchaus möglich, dass in den Texten der Evangelien "für alle" geschrieben stünde (zum Beispiel vgl. Lk 12,41); trotzdem ist die gegebene Formel in der Bibeltradition "für viele", und die Worte sind so voller Glauben in die meisten modernen Bibelversionen übersetzt worden.b. Der Römische Ritus in Latein hat immer gesagt pro multis und nie pro omnibus bei der Konsekration des Kelches.c. Die Anaphoras der verschiedenen Oriantalischen Riten, ob in griechischen, syrischen, armenischen, slawischen Sprachen etc., beinhalten die verbale Entsprechung des lateinischen pro multis in ihrer entsprechenden Sprache.d. "Für viele" ist eine treue Übersetzung von pro multis, wohingegen "für alle" eher eine Erklärung für die Art ist, die gänzlich zur Katechese gehört.e. Der Ausdruck "für viele", offen bleibend für den Einschluss jedes Menschen, verhält sich reflektierend über der Tatsache, dass diese Erlösung nicht in einer mechanischen Art und Weise zu uns gebracht wurde, ohne die Einwilligung oder Anteilnahme; eher sind die Gläubigen eingeladen im Glauben das Geschenk anzunehmen, dass geopfert wurde und das übernatürliche Leben zu empfangen, das all denen gegeben wird, die dem Geheimnis beiwohnen, es ausleben in ihren Leben und gerade so gezählt zu sein unter den "vielen", auf den der Text sich bezieht.f. Auf der Linie der Instruktion Liturgiam authenticam sollten Anstrengungen gemacht werden um dem lateinischen Text in den typischen Ausgaben (editio typica) treuer zu werden.Die Bischofskonferenzen der Länder, in denen die Formel "für alle" oder entsprechende Übersetzungen im Gebrauch sind, sind aufgefordert die entsprechenden Glaubensunterweisungen über diese Frage vorzubereiten und durchzuführen in den nächsten ein- bis zwei Jahren um die Gläubigen auf die Einführung der präzischen, sprachlichen Übersetzung der Formel pro multis (z.B. "for many", "per molti", "für viele", etc.) vorzubereiten in der nächsten Übersetzung des Römischen Missale, das die Bischöfe und der Heilige Stuhl approbieren werden für den Gebrauch in ihren Ländern.Mit dem Ausdruck von meiner persönlichen Hochachtung und Respekt verbleibe ich, Ihre Eminenzen, Ihre Exzellenzen,Hingebungsvoll in Christus,Francis Kardinal ArinzePräfekt" Eindruck macht vor allem der kleine Nebensatz: "Auf seine (Papst) Anweisung hin" (At his direction). Das heisst, dass das Anliegen vom Papst selber geklärt werden will und künftig nur noch "für viele" verwendet werden soll. So sieht es auch Father John T. Zuhlsdorf. Der Papst hatte 1974 für sich beansprucht "alleine in Fragen der korrekten Übersetzungen entscheiden zu können".Ich möchte deshalb noch einmal an die von mir ins Leben gerufene Kampagne erinnern und dazu aufrufen, den Bischöfen und Kardinal Arinze zu schreiben. Jürgen Kotzian (Neublogger) hat da noch eine andere Variante vorgestellt, wie sich solche und ähnliche Fragen gar nicht stellen würden.Noch ein Kommentar von Father Z. / Trackback [...]
Pingback by Vigilate et Orate :: Pro Multis - Brief von Arinze :: November :: 2006 — 19 November 2006 @ 11:40 pmWell, there’s one of the Ironies of History: the order was countersigned by the infamous Bug-nini, “father” of the de-Latinization of the Holy Mass.
Comment by PMcGrath — 20 November 2006 @ 2:40 am